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    Kalten Kaffee kochen – warum?

    Man kann ja heutzutage gar nicht „hip“ genug sein. Bevor man den entsprechenden Trend in „social media“ nachgeblättert hat, ist er vermutlich schon wieder „out“. Trotzdem kam ich nicht umhin, mir den aktuellen „dernier cri“ mal näher anzuschauen:

    COLD BREW COFFEE. Also kalt aufgegossener Kaffee. Man könnte den herkömmlich gebrühten Kaffee natürlich einfach kalt werden lassen, aber das würde die Baristi dieser Welt wahrscheinlich aus den blank polierten Budapestern hauen. Selbstverständlich soll der #coldbrewcoffee ganz anders schmecken! Ihm sollen z.B. größtenteils die Bitterstoffe fehlen, was ihn verträglicher macht. Mir als bekennende Kaffeesüchtige ist das aber eher nicht so wichtig, die Neugier auf den Zaubertrank steht hier im Vordergrund. Also los:

    In meiner meiner „must have“ Handmühle habe ich die Kaffeebohnen unter viel Gejammer sehr grob gemahlen – auf etwa die Größe von getrockneten Linsen. Dann ab in das Sieb meiner wunderschönen EVE.

    Das ganze wurde dann mit kaltem, weichem, gefiltertem Wasser bis an den Rand aufgefüllt. Entsprach so in etwa einem Liter. Jetzt hieß es Abwarten und Tee trinken, der Kaffee war ja schließlich noch nicht fertig. Die Empfehlungen der Cold Brew Coffee-Geeks liegen hier bei mindestens 12, höchstens 16 Stunden Ziehzeit bei Zimmertemperatur. Miss Ungeduld fand das Ergebnis nach 11 Stunden 45 Minuten noch nicht zufriedenstellend, weshalb noch 1 gute Stunde angehangen wurde. Sieb raus, Kaffee noch etwas ausdrücken (man kann die Kanne dann übrigens wieder mit Wasser zu 1 Liter auffüllen, habe ich aber nicht gemacht).

    Es kursieren derlei noch viele Anregungen im Netz, darunter auch einige wirklich, wirklich sehr, nun ja, interessante möchte ich meinen.

    Fazit: der Kaffee schmeckt tatsächlich anders als „Normaler, kalt gewordener“. Vor allem soll man ihn bis zu einer Woche aufbewahren und ihn sogar ohne Geschmackseinbußen in der Mikrowelle erwärmen können. Ich bin jetzt doch ein bisschen angefixt und für alle Experimente offen, vielleicht erschließt sich mir ja doch noch der Sinn für diese Art der Kaffeezubereitung, außerdem ist meine EVE genauso experimentierfreudig wie ich. Spaß gemacht hat es allemal! Und wer es wissen will: ich habe übrigens einen Kaffee in einer schwarzen Tüte mit einem großen Affen drauf verwendet.

    Eure Ruth Bode
    Kundenservice